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Kaiserliche Tradition

Im Taoismus heißt es: das Glück

entspringt dem Heil der Erde!

Bereits in der Antike war es ein Zeichen des Wohlstands, einen eigenen Olivenhain sein Eigen nennen zu können. Dies war den Adligen und zu Reichtum gekommenen vorbehalten und es war Symbol für verantwortliches Handeln dem Ganzen gegenüber, insbesondere den nachfolgenden Generationen.

So ziert noch heute die Marmortafel den kleinen kaiserlichen Olivenhain, den Kaiserin Viktoria, die Frau von Friedrich III. am 27. November 1889 um 15:30h auf dem Landsitz Leucaspide für ihre beiden Töchter pflanzte.

Man sagt, ein Olivenhain gehört einem nie ganz alleine. Es ist ein Baum für mindestens 3 Generationen. Die Grosseltern pflanzen ihn, die Eltern hegen ihn und die Kinder ernten die Früchte.

Es geht um einen Baum, der älter ist als der Mensch und auch älter wird als dieser, der nur langsam wächst, mit 20 Jahren voll entwickelt ist und vom 35. Jahr bis zum 150zigsten seine besten Zeiten hat. Der viele hundert Jahre Früchte trägt und die ältesten existierenden Olivenbäume weit über 2000 Jahre alt sind.  Jeder sollte mit seinem Olivenhain auch ein Stück Verantwortung übernehmen.



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Der Kauf eines eigenen Olivenhains entspricht unserem Zeitgeist, weckt Emotionen und verkörpert den Lifestyle des 21. Jahrhunderts. Der Familieneigene Olivenhain, Beginn einer eigenen Tradition, die den Naturschutz fördert, eine Jahrtausende alte Kultur sichert und für lebenslange Gesundheit/Genuss sorgt. In jedem Fall eine gute Investition. Ausweis von Lebensart, die Verantwortung, Ästhetik und Genuss vereint.

Der Olivenbaum, ein einzigartiges Geschenk mit Symbolkraft, der noch heute in weiten Teilen des mediterranen Abendlandes als heilig gilt. Seit tausenden von Jahren Symbol des Lebens, der Liebe und des Friedens.

Vincent van Gogh schrieb am 29. April 1889 an seinen Bruder Theo:
Mein Lieber Theo, wenn du die Olivenbäume zu dieser Zeit sehen würdest. Die Blätter schimmern vor dem blauen Himmel altsilbern und silbrig-grünlich und das bearbeitete Erdreich orangefarben. Das Rauschen eines Olivenhains hat etwas Vertrautes, unglaublich Altes. Es ist zu schön, als dass ich es malen könnte oder auch nur daran denken könnte, es zu malen.

Und Auguste Renoir schrieb: Seht nur das Licht auf den Olivenbäumen, es funkelt wie ein Diamant, es schimmert rosa oder blau und der Himmel, der hindurch scheint, macht einen schier verrückt.



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